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Klimawandel - Klimakrise - Klimanotstand

 

Rein nüchtern betrachtet wandelt sich das Klima. Es verändert sich. Weltweit wird es im Durchschnitt wärmer, was zu zeitlich und räumlich veränderten Niederschlagsmustern führt, zu veränderten Luft- und Meeresströmungen, zu veränderten Jahreszeiten. Für uns Menschen und viele andere Bewohner stellt das eine Krise dar, weil die über Jahrhunderte und Jahrtausende relativ stabilen Lebensbedingungen nicht mehr länger gegeben sind. Wenn die Bedingungen zu weit von den bisherigen abweichen, ist das Leben empfindlicherer, speziell angepasster Arten an dem speziellen Ort nicht mehr möglich – auswandern oder aussterben ist dann die „Wahl“. Eine Wahl, die viele nicht haben – egal ob wir Menschen, Tiere oder Pflanzen betrachten.

Pflanzen können nicht einfach ihre Wurzeln unter die Blattachseln klemmen und sich einen neuen Standort suchen. Sie können nur ihre Samen den auf sie angepassten Samenträgern – Wind, Vögel, Wasser, etc. – weitergeben. Mit Glück landen ein paar dieser Samen an einem Ort, an dem auch zukünftig passende Lebensbedingungen herrschen, so dass diese Pflanzenart weiterleben kann. Wenn nicht, weil keine passenden Bedingungen in der Nähe mehr herrschen, weil ein See, Meer oder Berg die natürliche Ausbreitung in passendere Gegenden verhindert, stirbt die Pflanze, ohne überlebensfähige Nachkommen. Eventuell stirbt die gesamte Population – und womöglich die gesamte Art. Die Klimakrise ist also keine Krise des Klimas – das wandelt sich nur. Die Krise besteht für die belebte Natur, die auf ein spezielles, stabiles Klima an einen gegebenen Ort angewiesen ist. Was es heute kaum mehr gibt und in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten auch nicht mehr geben wird.

Zum Klimanotstand oder zur Klimakatastrophe kommt es dann vor allem lokal für uns Menschen, wenn extreme Ereignisse einen Ort treffen. Der Notstand kann durch Hitzewellen oder Starkregen ausgelöst werden, durch Wirbelstürme, Orkane und etliche andere, extreme Wetterereignisse. Wir allen wissen inzwischen, dass Fluten, Lawinen und Stürme durch die Veränderungen des Klimas häufiger katastrophal ausfallen als früher. Aber welche Mechanismen führen dazu? Wieso bringen global höhere Temperaturen stärkere Wirbelstürme hervor oder mehr Dürren? In meinen Texten und Vorträgen erklären ich nicht nur die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die belebte Natur und das menschliche Leben, sondern auch die Mechanismen, die dazu führen.

Da meine Vorträge, Seminare und Texte zu diesem Thema üblicherweise mit entweder Meeren oder Naturgären zusammenhängen, liste ich sie hier nicht getrennt auf. Haben Sie jedoch Interesse an einem Angebot speziell zu den Mechanismen des Klimawandels, können Sie mich gerne ebenfalls kontaktieren. Vielleich steht dann hier zukünftig die für Sie und mit Ihnen konzipierte Veranstaltung?

"Wissenschaft ist Teil der Realität des Lebens; sie is das WAS, das WIE und das WARUM von allem, das wir erleben." Rachel Carson, Meeresbiologin (1907-1964)